{"id":8,"date":"2006-07-15T14:18:11","date_gmt":"2006-07-15T12:18:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/?page_id=8"},"modified":"2014-04-26T15:22:10","modified_gmt":"2014-04-26T14:22:10","slug":"mein-projekt-che-pibe","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/?page_id=8","title":{"rendered":"Mein Projekt: Che Pibe"},"content":{"rendered":"<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Das Sozialprojekt <em>Che Pibe<\/em> (\u201eHey Kind!\u201c) ist eine gro\u00dfe Organisation, die bereits 1987 gegr\u00fcndet wurde, und sich vor allem der Kinder- und Jugendarbeit widmet. Es besteht somit seit mehr als 25 Jahren &#8211; Video zum 25. j\u00e4hrigen Jubili\u00e4um auf youtube:<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"25 A\u00d1OS DE LUCHA\" width=\"450\" height=\"338\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/x_gB9G-10Os?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Die Einrichtung liegt in einem sehr bekannten Viertel: Villa (Armutsviertel) Fiorito. Denn im Jahre 1960 wurde hier der Fu\u00dfballweltstar Diego Armando Maradona geboren. Sein Geburtshaus liegt nur f\u00fcnf cuadras (Blocks) von <em>Che Pibe<\/em> entfernt.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Fiorito befindet sich im partido (Gebiet) Lomas de Zamora, im s\u00fcdlichen Einzugsgebiet von Buenos Aires. Es ist eines der staubig-tristen Villa Miseras, die sich wie ein Perlenkranz in der st\u00e4dtischen Peripherie um die argentinische Hauptstadt aufreihen.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Das Bild von solchen Villas ist von Armut, Kriminalit\u00e4t und Gewalt gepr\u00e4gt. Deswegen hat es sich <em>Che Pibe<\/em> zur Aufgabe gemacht, den Kindern eine bessere Zukunft aufzuzeigen und diese auch zu erm\u00f6glichen. Diese werden von den ersten Tagen bis zum Erwachsenenalter durchgehend begleitet, womit eine Kontinuit\u00e4t erreicht, ihnen Sicherheit geboten und somit oft ihre schwierige famili\u00e4re Situation kompensiert wird.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Dies geschieht in den insgesamt vier Einrichtungen, die von mehr als 200 Kindern besucht werden: die Ein- bis Sechsj\u00e4hrigen haben die M\u00f6glichkeit in den <em>Jard\u00edn de Infantes<\/em>, der einen kostenlosen Kindergarten darstellt, zu gehen. Danach k\u00f6nnen die Kinder in das <em>Casa de Ni\u00f1o<\/em> wechseln. Dieses ist eine Tagesbetreuungsst\u00e4tte f\u00fcr die Sechs- bis Dreizehnj\u00e4hrigen. Wenn die Kinder das dreizehnte Lebensjahr \u00fcberschritten haben, k\u00f6nnen sie sich zwischen zwei weiteren Einrichtungen entscheiden. Zum einen gibt es die panader\u00eda, eine B\u00e4ckerei, in der die Jugendlichen eine Ausbildung absolvieren k\u00f6nnen, und das <em>Casa de Joven<\/em>, das Jugendhaus von <em>Che Pibe<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">In all diesen vier Betreuungsst\u00e4tten arbeiten ungef\u00e4hr vierzig Mitarbeiter, die von den zwei Leiter koordiniert werden: Fatima Nunez, deren Vorfahren Indios (Ureinwohner Argentiniens) waren, sowie Sergio Val, ein Hippie Typ mit wilden, langen Locken.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Das gesamte Projekt wird vorwiegend vom argentinischen Staat, sowie einigen privaten und kirchlichen Gruppierungen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Die Freiwilligen k\u00f6nnen im <em>Jard\u00edn de Infantes<\/em>,<em> Casa de Ni\u00f1o<\/em>, sowie im<em> Casa de Joven <\/em>arbeiten. Hierbei ist eine Rotation zwischen den verschiedenen Einrichtungen m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Im <em>Jard\u00edn de Infantes <\/em>kann der Freiwillige bei der Betreuung der mehr als hundert Kinder, die in f\u00fcnf verschiedene Gruppen unterteilt sind, helfen. Hier wird miteinander gesungen, gebastelt, gespielt und gegessen. Die Betreuer versuchen den Kindern zu vermitteln respektvoll miteinander umzugehen, spielerisch zu lernen oder durch das Zuh\u00f6ren von Geschichten ihre Fantasie anzuregen.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Da die Kinder im <em>Casa de Ni\u00f1o<\/em> schon etwas gr\u00f6\u00dfer und f\u00fcr alles offen sind, hat der Freiwillige die M\u00f6glichkeit, eine gr\u00f6\u00dfere Variet\u00e4t von Aktivit\u00e4ten anzubieten. Man kann Unterricht in Geographie oder Geschichte geben, mit den Kindern sportliche oder geistige Spiele veranstalten, oder einfach nur mit ihnen herumtollen. Im Sommer findet eine colonia (Sommerferienbetreuung) mit zahlreichen Teilnehmern statt. Hierbei kann der Freiwillige bei der Betreuung der Gruppen mithelfen und auch mit zum campamento (Ferienausflug) ans Meer fahren.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Die Jugendlichen des <em>Casa de Joven<\/em> befinden sich im schwierigsten Alter f\u00fcr eine Betreuung durch den Freiwilligen. Trotzdem ist es sehr ratsam dort mit seiner Arbeit zu beginnen, da man seine Sprachkenntnisse schnell verbessern und viel \u00fcber Land, Leute und Kultur lernen kann. Jeden Tag wird mit der Vormittagsgruppe das Essen zubereitet, worauf diese in die Schule geht. Danach wird der Raum mit der Nachmittagsgruppe sauber gemacht und erst darauf gibt es eine Aktivit\u00e4t: ein Aufkl\u00e4rungskurs wird w\u00f6chentlich angeboten, man spielt Fu\u00dfball, die Freiwilligen geben Hausaufgabenhilfe, mit der Betreuerin Alejandra lesen die Jugendlichen Zeitungsartikel, dreimal in der Woche gibt es einen Holzschnitzkurs und immer am Mittwoch findet ein Filmprojekt statt.<\/p>\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: justify;\">Ein zus\u00e4tzliches Aufgabenfeld des Freiwilligen sind diverse kleine Hausmeistert\u00e4tigkeiten.<\/p>\n<p><!--29218874eeb03241794ae1f87a6d20d9--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Sozialprojekt Che Pibe (\u201eHey Kind!\u201c) ist eine gro\u00dfe Organisation, die bereits 1987 gegr\u00fcndet wurde, und sich vor allem der Kinder- und Jugendarbeit widmet. 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