{"id":79,"date":"2006-07-30T22:31:02","date_gmt":"2006-07-30T20:31:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/?p=79"},"modified":"2012-01-11T20:06:53","modified_gmt":"2012-01-11T19:06:53","slug":"tag-1-das-bananen-spiel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/?p=79","title":{"rendered":"Tag 2: Das Bananen Spiel"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns auf den Weg zum Sportplatz um die dortigen Workshops zu besuchen. Ich war zuerst im Theater Workshop von Nacho und danach trainierte ich meine Jonglage K\u00fcnste im Workshop von Karl. Hier verbesserte ich meine Jonglier- und Devilsticksk\u00fcnste. Danach hatte ich die Wahl zwischen einem weiteren Theater Workshop oder einem Akrobatik Workshop. Hierbei entschied ich mich f\u00fcr das Theater.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Als weiterer Tagespunkt stand eine kurze Essensberatung auf dem Tagesplan, die zum Teil aufkl\u00e4rend war.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zum kr\u00f6nenden Abschluss, wurde MIBAPATI \u2013 das Spiel des Lebens gespielt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dieses besteht darin, dass man an einen unbekannten Ort abgesetzt wird und in irgendwelcher Weise wieder zur\u00fcck zum Ausgangspunkt kommen muss. Als Hilfsmittel hierf\u00fcr hatten Julian W. und ich eine Banane und eine 500g Packung ungekochter Nudeln. Unsere zwei Zusatzaufgaben bestanden darin, diese Banane gegen einen beliebigen Gegenstand einzutauschen und unser Abendessen bei irgendwelchen Leuten zu kochen und einzunehmen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In Baddeckenstedt, ungef\u00e4hr 15 km von der Burg Lutter entfernt, versuchten wir zuerst unsere Aufgaben bei diversen Privatpersonen, einem t\u00fcrkischen D\u00f6ner Laden und einem griechischen Restaurant zu l\u00f6sen. Allerdings wurden wir nicht sehr freundlich empfangen. Erst bei einem italienischen Restaurant konnten wir unsere Nudelpackung gegen kalte, gekochte Nudeln eintauschen. Da wir diese allerdings nicht essen wollten, versuchten wir erfolgreich unsere Banane bei der <a href=\"http:\/\/www.gasthaus-woltmann.de\/\" target=\"blank\">Gastst\u00e4tte Woltmann<\/a> einzul\u00f6sen. Wir bekamen daf\u00fcr einen Schweinebraten mit Kartoffeln, Gem\u00fcse und einer sehr leckeren So\u00dfe. Zum Trinken durften wir uns zwei Sprudelwasser aussuchen. Da wir \u00fcber diese Nettigkeit sehr erstaunt waren, f\u00fchrten wir ein Interview mit Frau Woltmann:<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Wieso haben Sie uns zwei Essen und zwei Getr\u00e4nke spendiert?<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Frau Woltmann hat uns geglaubt, dass wir ein FSJ in Buenos Aires machen. Au\u00dferdem kommen bei ihr des \u00d6fteren Handwerksburschen vorbei, die nat\u00fcrlich auch ein Essen bekommen. Nat\u00fcrlich hat sie damit auch schon negative Erfahrungen gemacht und wurde ausgenutzt. Trotzdem m\u00f6chte sie es genauso erfahren, dass ihr geholfen wird, wenn sie in Not ist. Frau Woltmanns Gebot ist, auch einmal an andere zu denken. Auch wenn die Familie nicht sehr reich ist, ein kleines Auto besitzt, die Miete f\u00fcr ihr Wirtshaus bezahlen muss und das Sommerloch bevorsteht, haben sie dennoch das Geld \u00fcbrig um ein Essen auszugeben. Frau Woltmann hat beispielsweise einmal einen Landstreicher ein Essen und eine Decke gegeben. Unseren Freiwilligendienst findet Frau Woltmann \u00fcbrigens toll, da man einen starken Kontrast zu Deutschland kennen lernt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Nach unserer st\u00e4rkenden Mahlzeit, haben wir uns Richtung Burg Lutter begeben. Leider wollte uns fast zwei Stunden kein Autofahrer mitnehmen: Manche haben einfach weggeschaut, andere herabf\u00e4llig abgewunken und einige haben uns einfach ausgelacht. Erst als wir zwei Leute, die am Stra\u00dfenrand parkten, direkt angesprochen haben und sie begeistern konnten, fuhren sie einen Umweg, um uns direkt in Lutter abzusetzen. Auf Ledersitzen im Mercedes gefahren zu werden, ist tausend Mal besser, als 15 km zu laufen. Am Ende sind wir heil angekommen. Julian hatte zwar Blasen vom vielen Laufen, aber sonst war alles okay.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a title=\"Lutter Fu\u00c3\ufffdballplatz\" class=\"imagelink\" href=\"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/_DSC1393.jpg\"><img decoding=\"async\" alt=\"Lutter Fu\u00c3\ufffdballplatz\" id=\"image92\" src=\"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/_DSC1393.thumbnail.jpg\" \/><\/a>  <a title=\"Besprechung\" class=\"imagelink\" href=\"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/_DSC1399.jpg\"><img decoding=\"async\" alt=\"Besprechung\" id=\"image93\" src=\"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/_DSC1399.thumbnail.jpg\" \/><\/a>  <a title=\"Gruppenarbeit\" class=\"imagelink\" href=\"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/_DSC1411.jpg\"><img decoding=\"async\" alt=\"Gruppenarbeit\" id=\"image94\" src=\"http:\/\/www.patrick-wagner.net\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/_DSC1411.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--8bf10e8bda2c3e92bb91c9ac157af696--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns auf den Weg zum Sportplatz um die dortigen Workshops zu besuchen. 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